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Universität der Bundeswehr München
Geschrieben von: Sebastian Behrendt
22. Mai 2015

Start des Projektes ChampNet

Mit großer Freude können wir bekannt geben dass die Forschungsgruppe Kooperationssysteme Teil eines jetzt gestarteten Forschungsprojektes ist, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Unter dem Namen ChampNet werden wir unter der Leitung der Hochschule Karlsruhe zusammen mit Partnern aus der Praxis Konzepte entwickeln, die eine bessere Kompetenzvernetzung durch den Einsatz sozialer Medien (Enterprise Social Networks) ermöglichen. Diese Konzepte werden prototypisch umgesetzt und umfassend evaluiert. Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme ist dabei zuständig für die Entwicklung und Evaluation der soziotechnischen Lösungsprinzipien.
Praxispartner in diesem Projekt sind die BMW AG, Sartorius Lab Instruments GmbH & Co. KG sowie die WILO SE.

Das Projekt läuft drei Jahre und wird finanziert im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Arbeiten, Lernen, Kompetenzen entwickeln – Innovationsfähigkeit in einer modernen Arbeitswelt

Kurzbeschreibung des Projekts:

Unternehmen, die viel Wertschöpfung im eigenen Haus leisten und beim Outsourcing zurückhaltend sind, weisen eine überlegene Produktivität auf („Wertschöpfungschampions“). Dazu müssen sie ein breiteres Set von Kompetenzen beherrschen als weniger integrierte Betriebe. Ein zentraler Erfolgsfaktor hierfür ist das Überblicks- und Integrationswissen erfahrener Beschäftigter, das aber im Zuge des demographischen Wandels zusehends zu erodieren beginnt. Im Projekt CHAMPNET wird daher ein spezifisches Konzept für die Kompetenzvernetzung und Personalentwicklung durch soziale Medien entwickelt, das es Wertschöpfungschampions ermöglicht, die für sie zentralen Integrations- und Netzwerkkompetenzen zu identifizieren und einer breiten Gruppe von Beschäftigen zu vermitteln. Dieses gewährleistet durch attraktive Inhalte und einfache Zugänge hohe Anwendungsanreize zur Bereitstellung und Teilung individueller Kernkompetenzen und minimiert so Nutzungsbarrieren bei jüngeren und älteren Beschäftigten. Ergänzend wird ein Referenzmodell zur Identifikation der zentralen Kompetenzträger in Unternehmen entwickelt. Die Lösungen werden iterativ erprobt und umfassend evaluiert.

Die Zwischenergebnisse sowie die abschließenden Kernkonzepte werden regelmäßig auf einer begleitenden Website regelmäßig veröffentlicht (www.champnet.de).

Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt und auf eine gute Zusammenarbeit.

(Dieses Forschungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert. Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Förderkennzeichen: 01FK14066)

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