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Universität der Bundeswehr München
Geschrieben von: Alexander Richter
8. September 2010

(EU-)Projekt Social Interaction Screen

Nachdem bereits seit mehreren Wochen, maßgeblich durch unsere Mitarbeiterin Antonia Immerz, für das Projekt vorgearbeitet wurde, haben wir inzwischen endlich die offizielle Zusage, dass das Projekt Social Interaction Screen im September starten kann. Das Projekt wird aus Mitteln des europäischen Sozialfonds und des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ermöglicht in den nächsten drei Jahren zwei Mitarbeitern der Forschungsgruppe Kooperationssysteme daran mitzuarbeiten, die soziale Integration von Senioren zu verbessern.

Ein aktiver Lebensstil trägt nachweislich zu einer wesentlichen Steigerung des physischen und psychischen Wohlbefindens älterer Menschen bei. Aufgrund des demografischen Wandels leben diese jedoch oftmals in größerer Entfernung von ihrer Familie oder Freunden.

Das Ziel des Projektes SI-Screen ist es ein Produkt zu entwickeln, das ältere Leute dabei unterstützt mit ihrer Familie, Freunden und ihrer Nachbarschaft in Kontakt zu bleiben. Zudem soll ihnen diese Lösung helfen lokale Veranstaltungen wie Konzerte zu finden sowie daran teilzunehmen und Dienstleistungen im Bereich Gesundheit und „Well-Being“ anbieten. Insgesamt soll das Produkt die „virtuelle sowie die reale soziale Interaktion“ seiner Nutzer erleichtern und somit deren Lebensqualität erhöhen.

Die zehn Projektpartner aus den Ländern Deutschland, Spanien, Italien und Österreich bringen hierfür unterschiedliche Kompetenzen in Bereichen wie Benutzerevaluation, Oberflächendesign oder Hardwarekonzeption ein.

Die Aufgabe der Forschungsgruppe Kooperationssyteme ist es, verschiedenste Internet-Dienste für das Produkt zugänglich zu machen. Zudem sollen Angebote von lokalen Service-Anbietern integriert werden. Hierzu werden wir einen „Social Software Integration Layer“ bereitstellen, einen generischen Dienst, der die Daten der verschiedenen Dienste aggregiert, integriert, filtert und wieder über verschiedene Schnittstellen zur Verfügung stellt. Ausserdem werden wir natürlich unsere Erfahrungen mit den CommunityMirrors und allgemein Ubiquitous Natural User Interfaces einbringen.

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