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Universität der Bundeswehr München

Aktuelle Beiträge

Geschrieben von: Michael Koch
10. March 2010

CFP Workshop Digitale Soziale Netze (auf Informatik 2010)

Call for Papers
3. Workshop Digitale Soziale Netze
http://www.digitale-soziale-netze.de

Deadline 24. 4. 2010

Ganztägiger Workshop an der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI), 27. September – 2. Oktober 2010, Leipzig

Einordnung der Tagung: Nach den vielen spannenden Diskussionen am 1. Workshop (GI Jahrestagung 2008 in München) und am 2. Workshop (2009 in Lübeck) fand im Januar 2010 ein Perspectives Workshop auf Schloß Dagstuhl statt. Dieser Call bewirbt den 3. Workshop zum Thema „Digitale Soziale Netze“. Auf http://www.digitale-soziale-netze.de kann man einen Eindruck von den bisherigen Veranstaltungen gewinnen.

Allgemeine Thematik: Zwischenmenschliche Beziehungen und daraus entstehende soziale Netze sind eine wichtige Stütze gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen. Die Konzepte des Web 2.0 bieten neue digitale Unterstützung zur Entwicklung partizipativer sozialer Netze. Social Software und Social Media ermöglichen als Kooperationssysteme neue Formen der Zusammenarbeit. Die ökonomische Entwicklung sozialer Portale macht den Bedarf deutlich, offenbart aber auch die Schwierigkeit einer ökonomischen Bewertung. Aus Sicht des Benutzers werden Fragen der Privatheit, des Datenschutzes und des Identitätsdiebstahls wichtig. Wer in mehreren Systemen angemeldet ist, wünscht sich Interoperabilität und Datenaustausch.

Neben rein technologischen Fragen werden auch Themen medialer Präsenz und soziologische Phänomene bedeutsam. Mit der flächendeckenden digitalen Verfügbarkeit menschlicher Kommunikationsakte auf Portalen entstehen neue Möglichkeiten der Analyse sozialer Netzwerke bis hin zur Vorhersage gesellschaftlicher Trends.

Spezifische Themenfelder: Der Workshop „Digitale Soziale Netze“ soll als ganztägige Veranstaltung diese Diskussion aus theoretischer und praktischer Perspektive beleuchten. Von Interesse sind dabei Beiträge zu den folgenden Themen:

  • Soziale Software und „social media“
  • Soziale Suchmaschinen und Aggregatoren
  • Analysemethoden digitaler sozialer Netze und sozialer Interaktion
  • Vertrauen, Reputation, authentische Inhalte und Sozialkontrolle in digitalen Netzen
  • Anwendungen, Services und APIs auf sozialen Portalen
  • Social Networking Services in den Wissenschaften
  • Trendanalysen und Trendprognosen auf sozialen Portalen
  • Spezielle Eigenschaften von Graphen bei sozialen Netzen
  • Regulierung und Freiheit in digitalen sozialen Netzen
  • Technische Modellierung sozialer Strukturen
  • Warenförmigkeit von Gemeinschaft und ihre Bewertung
  • Geschäftsmodelle und ökonomische Bewertung digitaler sozialer Netze
  • Rechtliche und soziologische Aspekte von Online Communities
  • Soziale Netzwerke im Kontext von Spielen und spielerischem Lernen
  • Privatheit, Datenschutz und Medienkompetenz bei sozialen Portalen
  • Interoperabilität, Datenaustausch und -synchronisation bei sozialen Portalen
  • Personalisierung und Anpassung an Nutzerpräferenzen
  • Nutzerverhalten in digitalen sozialen Netzen
  • Fallstudien, wenn sie besondere Alleinstellungsmerkmale aufweisen

Programmgestaltung: Die Beiträge sollen maximal 6 Seiten lang sein und in deutsch oder englisch bisher noch nicht veröffentlichte Forschungsergebnisse darstellen. Sie werden in einem gemeinsamen gedruckten Proceedings-Band der GI Jahrestagung sowie auf DVD / USB-Stick als Lecture Notes in Informatics (LNI) veröffentlicht. Die Möglichkeit zur Veröffentlichung einer Langversion auf DVD / USB-Stick besteht.
Erfahrungsberichte mit Neuigkeits- und Alleinstellungsmerkmalen sowie interdisziplinäre Beiträge sind willkommen. Ziel ist eine Mischung theoretischer und praktischer Arbeiten, denen jeweils ein Halbtag gewidmet werden soll.
Alle Beiträge werden in anonymisierter Form von drei Mitgliedern des Programmkomitees begutachtet. Einreichungen aus dem Programmkomitee sind zulässig. Die Beiträge müssen im LNI- Format erstellt werden, nähere Informationen dazu finden Sie unter http://www.gi- ev.de/service/publikationen/lni/
Auswahlkriterien sind insbesondere Originalität, Neuigkeit, Innovationsgehalt, Themenwahl und Präsentation der Ideen.

Das Programmkomitee beabsichtigt die Einwerbung von 1 bis 2 Keynotes ausgewiesener Spezialisten. Ebenso wird es dieses Jahr wieder den Future Network Best Paper Award geben, gestiftet von http://www.future-network.at/

Geschrieben von: Alexander Richter
9. March 2010

Gastvortrag des CIO von Rheinmetall zu Enterprise 2.0 am 11.3.

Für kommenden Donnerstag, den 11.3. konnten wir Herrn Markus Bentele von der Rheinmetall AG für einen Gastvortrag an der Universität der Bundeswehr München gewinnen.

Herr Bentele ist Chief Information Officer (CIO) und Chief Knowledge Officer (CKO) bei Rheinmetall und wurde in den den vergangenen Jahren bereits zwei Mal zum “CIO of the Year” in Deutschland gewählt.

Der Vortrag von Herrn Bentele zum aktuellen Projekt der Einführung von Social Software (konkret Lotus Connections) zur Unterstützung des Wissensmanagements bei Rheinmetall findet am 11.3. von 8:30 Uhr bis spätestens 10:15 Uhr auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München, Gebäude 33, Raum 33/3201 statt.

Zur Enterprise 2.0-Lösung bei Rheinmetall siehe auch die Fallstudie auf E20Cases.org.

Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen.

Geschrieben von: Alexander Richter
1. March 2010

Social Media @ CSCM – Folien und Beiträge der MKWI 2010 auf Slideshare und Scribd

Kurzer Nachbericht zur MKWI 2010

Wie berichtet fand vom 23.2. bis 25.2. die Multikonferenz Wirtschaftsinformatik in Göttingen statt.

Zunächst einmal möchten wir uns herzlich bei allen Teilnehmern des Workshops des Enterprise 2.0-Fallstudien-Netzwerks bedanken. Die rege Teilnahme und die Rückmeldungen freuen uns wirklich sehr und wir versuchen möglichst viele von den Verbesserungsvorschlägen umzusetzen.

Sehr erfreulich war auch das Interesse am Track Kooperationssysteme (schön in den Fotos der MKWI dokumentiert), der sicherlich zu den am besten besuchten Tracks auf der MKWI gehört. So steht es (für uns ;) ausser Frage, dass es auch auf der MKWI 2012 in Braunschweig einen Track Kooperationssysteme geben sollte.

Ab sofort …

Selbstkritisch müssen wir zugeben, dass die externen Social Media-Aktivitäten der Forschungsgruppe Kooperationssysteme bisher noch nicht ausgesprochen ausgeprägt waren. So haben wir zwar einen Twitter-Account mit inzwischen 450 Followern, Gruppen auf Xing und Facebook, einen YouTube-Kanal, natürlich diesen Blog und verwalten seit langem unsere Veröffentlichungen in Bibsonomy (und inzwischen auch Mendeley). Allerdings gibt es ja eine erfreulich große Anzahl an weiteren Plattformen, die sich hervorragend in Lehre und Forschung einsetzen lassen. So haben uns uns nun entschieden die Folien unserer Vorträge nicht mehr hier auf den Blog zu stellen, sondern auf Slideshare (und sie hier nur noch einzubinden). Und unsere Beiträge gibt es ab sofort auch auf scribd und wir binden sie hier nur noch ein.

Anbei also unsere Folien und Beiträge der MKWI 2010 auf Slideshare und Scribd.

enterprise2.0 forschungsagenda

SocialNetworkingMirror™ – Einsatz halböffentlicher Touchscreens als ubiquitäre Benutzerschnittstellen für S…

Geschrieben von: Michael Koch
22. February 2010

CSCM @ MKWI 2010

Von 23.2., bis Donnerstag, 25.2., bietet die alle zwei Jahre stattfindende Multikonferenz Wirtschaftsinformatik der deutschsprachigen Wirtschaftsinformatik-Community eine tolle Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.
An der Konferenz sind wir mit verschiedenen Aktivitäten beteiligt auf die wir hiermit gebündelt hinweisen möchten:

  • Dienstag, um 17 Uhr (Raum: MZG 1.141) findet ein Workshop des Enterprise 2.0-Fallstudien-Netzwerks statt.
    Der Track dient der Kontaktaufnahme der Initiatoren des Enterprise 2.0 Fallstudiennetzwerks mit Wissenschaftlern, die an einer Mitarbeit an oder einer Nutzung der Fallstudien interessiert sind (z. B. interessierten Autoren). Neben einer kurzen Einführung zu den Zielen und dem Selbstverständnis des Netzwerks, möchten wir vor allem das Fallstudienraster, den Review-Prozess und unsere Ideen zur Nutzung und Weiterentwicklung der Fallstudienbasis zur Diskussion stellen und mit den Anwesenden Ideen zum Fallstudieneinsatz in Forschung und Lehre austauschen.“.
    Hierzu möchten wir alle Interessenten herzlich einladen.
  • Am Mittwoch werden im von uns mit organisierten Track Kooperationssysteme neun wissenschaftliche Beiträge (die aus insgesamt zwanzig Einreichungen ausgewählt wurden) vorgestellt.
    Auch wir selbst sind mit zwei Beiträgen dabei. Im ersten Beitrag fassen wir die Ergebnisse des ersten Enterprise 2.0-Workshops zusammen, den wir auf der Mensch und Computer 2009 in Berlin zusammen mit mehreren Partnern veranstaltet haben (Termin: Mittwoch, 13 Uhr, Raum: ZHG 008). Im zweiten Beitrag präsentieren wir u.a. die Ergebnisse der Evaluation des SocialNetworkingMirror auf der Webinale 2009 (Termin: Mittwoch, 16 Uhr, Raum: ZHG 008).
    Auch hier freuen wir uns natürlich über viele Zuhörer.
Geschrieben von: Michael Koch
18. February 2010

Strukturierung von Groupware und Social Software

Wenn über den Nutzen von Groupware und heute vor allem von Social Software gesprochen und geschrieben wird, dann werden immer Klassifizierungen gebraucht, welche die verfügbaren Tools bzw. die in den Tools verfügbaren Funktionalitäten etwas strukturieren und das Feld so übersichtlicher machen. In letzter Zeit sind mir viele dieser Strukturierungen begegnet – bzw. ich habe sie benutzt – Grund genug mal zusammenzufassen und gegenüberzustellen was es da so gibt und was ich als sinnvoll erachte.

Beginnen wir mit Groupware allgemein.

1) Groupware-Dreieck nach Art der Interaktion (nach Teufel 1995) – die drei Ks

  • Kommunikation
  • Koordination – Unterstützung der Auflösung von Abhängigkeiten (frei nach Malone 1988)
  • Kooperation – Gemeinsame Artefakte

2) In der Definition des Feldes Open Research haben wir die drei Dimensionen um eine weitere ergänzt:

  • Informationsdistribution
  • Kommunikation
  • Koordination
  • Zusammenarbeit

Grund für die Ergänzung war, dass mit den drei Ks meist direkte Interaktion gemeint ist – es fehlt also eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit / zum Austausch durch indirekte Interaktion – und dafür wurde dann “Informationsdistribution” eingeführt. Natürlich kann man das auch als Kommunikation oder gar als (sehr lose gekoppelte) Zusammenarbeit auf einem gemeinsamen Informationsraum sehen.

3) Social Software-Dreieck

  • Inhalte – auch Arbeit an gemeinsamen – aber eher jeder trägt unabhängig etwas zu Inhalten bei
  • Kommunikation
  • Identität

Hier vereinigen sich also Informationsdistribution, Koordination und Zusammenarbeit zu “Inhalten” und es wird die Identität (also die Selbstdarstellung) ergänzt – dem Fokus auf die Personen in erfolgreicher Zusammenarbeit folgend.

Während die drei Kategorisierungen helfen zu sehen, was möglich bzw. wichtig ist, helfen sie oft nicht besonders dabei konkrete Werkzeuge einzuordnen / auszuwählen. Das zeigt sich auch in der Darstellung: zumindest die dreier-Klassifizierungen werden meist als Dreieck mit jeweils einer Ausprägung pro Ecke dargestellt – Werkzeuge werden dann irgendwo im Dreieck platziert. Um eine konkretere Einordnung zu erlauben wurden verschiedene funktionale Klassifikationen für Groupware vorgestellt, z.B. von (Borghoff und Schlichter 2000). Ein Beispiel einer solchen Klassifikation ist die von (Gross und Koch 2008):

4) Funktionale Klassifikation für Groupware (Gross und Koch 2008):

  • Awarenessunterstützung
  • Kommunikationsunterstützung
  • Koordinationsunterstützung
  • Teamunterstützung – Fokus auf gemeinsame Informationsräume und Dokumente (Gruppeneditoren) (direkte Kommunikation)
  • Communityunterstützung – Fokus auf Finden von Personen und Information (indirekte Kommunikation)

5) Ich selber verwende in meiner CSCW-Vorlesung aktuell zusätzlich noch folgende Klassifizierung für den Bereich von Groupware bis hin zu Social Software

  • E-Mail + Gruppenkalender
  • Teamräume – Dokumente sind nur Black Box
  • Gemeinsame Informationsräume, Gruppeneditoren – Auch Delicious, YouTube, Wikipedia etc.
  • Kommunikationsorientierte gem. Informationsräume / Kommunikationsräume – Foren, Mailinglisten + Archiv, Blogs (Mehrzahl!)
  • Awarenessdienste / Social Networking Services – Fließender Übergang von kommunikationsorientierten gemeinsamen Informationsräumen (z.B. Microblogging)
  • Synchrone Kommunikationsdienste (Text/Audio/Videokonferenzen)
  • Meeting-Support / Group-Decission-Support (GDSS)
  • Koordinationsdienste – Gruppenkalender et al., Umlaufmappen, Workflow, …
Geschrieben von: Michael Koch
16. February 2010

CSCM auf der CeBIT 2010

Auf der CeBIT 2010 wird die Forschungsgruppe Kooperationssysteme im Workshop “IT-Solutions für kooperative Innovationsprozesse” mit einer Präsentation zu den Community Mirrors präsent sein.

Konkrete Daten: 3.3.2010, 15:00-18:00 im CeBIT Convention Center CC, Raum 107 als vierter Beitrag: “IdeaMirrors – Ubiquitäre Benutzungsschnittstellen zur Unterstützung der Awareness und Steigerung der Wertschätzung im Innovationsmanagement”.

Details zum Vortrag finden Sie in den Ankündigungen der CommunityMirrors-Projektseite.

Geschrieben von: Alexander Richter
7. January 2010

Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk offiziell gestartet

Bereits seit längerem hatten wir die Idee, die von uns und anderen an verschiedensten Stellen dokumentieren Fallstudien zum Einsatz von Social Software in Unternehmen an einem zentralen Ort zu sammeln.

Um nicht nur eine Stoffsammlung zum Thema zu liefern dachten wir daran, eigene Fallstudien entlang eines standardisierten Rasters zu dokumentieren (wie es auch bereits an anderer Stelle sehr anschaulich für ERP-Systeme gemacht wird). Durch das Raster sollen die Fallstudien möglichst nachvollziehbar und vergleichbar werden.

Dieser Gedanke war nicht ganz uneigennützig, denn schließlich sind wir Wissenschaftler (für Lehre und Forschung) immer an Fakten zum Einsatz von Social Software in Unternehmen interessiert. Das Raster soll aber auch Praktiker unterstützen, die lernen wollen, wie man Social Software in Unternehmen erfolgreich anpassen und einführen kann. Schliesslich wollten wir mit den vielen Beispielen die Relevanz und Bedeutung des “Web 2.0″ in Unternehmen unterstreichen.

Von der Idee …
Zusammen mit Kongressmedia als Medien- und Veranstaltungspartner hatten wir bereits frühzeitig auf diese Idee hingewiesen und uns zu möglichen Szenarien mit mehreren Partnern ausgetauscht.
Im Juni haben wir uns schließlich mit den Teams von Prof. Dr. Andrea Back (Uni St. Gallen) und Prof. Dr. Stefan Smolnik (European Business School) getroffen, die wie wir an einer solchen Sammlung interessiert waren, und später stießen auch Mitarbeiter von Prof. Dr. Klaus Tochtermann (TU Graz) zum Netzwerk dazu.

E20Cases-Logo

Zur Umsetzung …
Leider hat es noch einige Wochen gedauert bis sich die ersten Früchte unserer Arbeit vorzeigbar waren. Umso stolzer können wir nun berichten, dass das die Website des Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerks nun auch offiziell gestartet ist.

Neben den ersten nach dem Raster (und einem offiziellen Reviewprozess) dokumentierten Fallstudien, die in einer offiziellen Schriftenreihe veröffentlicht sind und auch im Online-Bestand der Deutschen Nationalbibliothek gelistet werden, sind auf der Website inzwischen auch über zwanzig andere Fallbeispiele dokumentiert, teilweise mit Verweisen auf weiterführend Information dazu an anderer Stelle.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern (Martin Böhringer, Stefanie Hain, Melanie Steinhüser, Alexander Stocker, Thomas Walter) und Unternehmen (Communardo, Namics, Pentos, ABB) bedanken, die zu den ersten Autoren bzw. dokumentierten Unternehmen gehören, an unsere Idee geglaubt haben und damit beweisen, dass Sie zu Recht als Visionäre gelten.

Erste weitere Fallstudien sind bereits durch den ersten Review gegangen und werden in den nächsten Wochen ebenso veröffentlicht werden.

Wir freuen uns darauf zu sehen, wie sich das Netzwerk entwickeln wird und über die Mithilfe anderer Wissenschaftler, die uns bei der Vergrößerung und Ausgestaltung unserer Plattform unterstützen möchten. Durch Kommentare zu den Fallstudien kann jeder selbst dazu beitragen – z.B. durch Hinweis auf weitere Fakten und anderweitig verfügbare Information oder Diskussionen zu den Beispielen.

Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk auf der MKWI 2010
Wie online bereits ersichtlich wird das Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2010 in Göttingen mit einem Workshop vertreten sein.

Der Workshop dient der Kontaktaufnahme der Organisatoren des “Enterprise 2.0”-Fallstudiennetzwerks und interessierter Autoren. Neben einer kurzen Einführung zu den Zielen und dem Selbstverständnis des Netzwerks, möchten wir vor allem das Fallstudienraster, den (Review-)Prozess und unsere Ziele zur Nutzung und Weiterentwicklung der Fallstudienbasis zur Diskussion stellen. Schließlich werden gemeinsam mit den Anwesenden Ideen zum Fallstudieneinsatz in Forschung und Lehre entwickelt.

Geschrieben von: Michael Koch
21. December 2009

CFP Tagung Gemeinschaften in Neuen Medien 2010

Am 07. und 08.10.2010 findet zum 13. Mal die Tagung “Virtual Enterprises, Communities & Social Networks – Gemeinschaften in Neuen Medien”, GeNeMe’10 in Dresden, an der Fakultät Informatik statt.

Die Schwerpunkte der Tagung sind:

  • I. Konzepte, Technologien und Methoden für Virtuelle Gemeinschaften(VG) und Virtuelle Organisiationen (VO)
  • II. Soziale Gemeinschaften (SG) in Neuen Medien
  • III. Wirtschaftliche Aspekte
  • IV.Wissensmanagement und Innovationsstrategien, virtuelles Lehren und Lernen
  • V. Best Practice – Praxisberichte und Poster zu VG und VO

Wir möchten Sie um Einreichung interessanter Beiträge bitten.
Bitte beachten Sie die folgenden Termine:

  • 31.05.2010 Deadline für die Einreichung Ihres Beitrages
  • 19.07.2010 Benachrichtigung über Annahme der Beiträge
  • 02.08.2010 Deadline für die Einreichung der Endfassung angenommener Beiträge
  • 13.09.2010 Anmeldeschluss für Frühbucher

Weitere Informationen zur Tagung GeNeMe finden Sie unter www.geneme.de.

Geschrieben von: Alexander Richter
1. December 2009

ACIS 2009

Vom 2.12. – 4.2. findet an der Monash University Melbourne bereits zum 20ten Mal die ACIS 2009 statt. Die “Australasian Conference on Information Systems” wird jährlich an einer australischen oder neuseeländischen Universität veranstaltet und ist die größte und wichtigste Fachtagung für Wirtschaftsinformatik im Australasiatischen Raum.

Zusammen mit dem Kollegen Kai Riemer von der University of Sydney stellen wir in diesem Jahr in einem Beitrag einen Ausschnitt aus unserer Forschung zu Social Networking Services vor, “Modes of Use and Appropriation through Co-Evolution”, den wir an dieser Stelle gerne wie gewohnt zur Verfügung stellen.

Zum Inhalt des Beitrags:
In this paper we investigate the phenomenon of online social networking within organisations. While Internet Social Networking (ISN) as a public phenomenon has drawn considerable interest from the academic community, little knowledge exists about the potentials and modes of use of social networking sites (SNS) that emerge within organisations. We draw on three cases of SNS implementation and use in large, knowledge-intensive organisa-tions. A cross-case analysis reveals a set of three modes of use of corporate SNS, which we discuss in light of existing literature on SNS use in the public sphere. More importantly, we reason on the open and flexible nature of these technologies and discuss implications for organisational implementation. Striking differences in the fre-quency of use and perceived role of SNS across the cases lead us to reason about the importance and ways of embedding open technologies with existing ICT-enabled work practices in the organisation by way of co-evolution of systems and their use.

Geschrieben von: Wolfgang Schwedler
26. November 2009

Projektstart Open Innovation Center

Am 19.11.09 fand der Kick-Off des Gemeinschaftsprojekts Open Innovation Center (OIC) statt, an dem wir zusammen mit mehreren anderen Partnern, u.a. der SportKreativWerkstatt München (SKW) und der Universität Bremen (Dr. Klaus Ruth) beteiligt sind.

In diesem Projekt sollen auf konzeptioneller Ebene Bausteine, Struktur und Arbeitsweise von offenen Innovationssystemen entwickelt werden, in denen alle Stakeholder bei themenorientierter Innovationsarbeit mitwirken können. Darauf aufbauend soll ein explorativer Prototyp eines Open Innovation Centers im Themenfeld Gesundheitsförderung geplant, realisiert und evaluiert und Empfehlungen zum Aufbau dauerhaft arbeitender Open Innovation Center entwickelt werden.

Die Aufgabe der Forschungsgruppe Kooperationssysteme ist es, die kreativen und innovativen Vorhaben technisch zu begleiten und das Gesamtkonzept auch durch eine Online-Plattform zu ergänzen.

Konkret werden sich Innovationen auf den Gesundheitsbereich erstrecken, insbesondere die lebenslange präventive Förderung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.

Als Center werden die Örtlichkeiten der SKW in der Herzogstraße in München herangezogen. Dort werden zusammen mit kreativen Interessierten in einer Aktionphase von April-Mai 2010 Innovationen entstehen, begleitet, unterstützt, evaluiert, vorangetrieben…. Dabei gilt es verschiedene Rollen und deren Bedeutung für den von Prof. Moritz (SKW) entwickelten Prozess der Holistischen Innovation zu identifizieren und zu klassifizieren. Solche Rollen können sein: Visionäre, Treiber, Macher, Nutzer, Wertschöpfer, Denker, Wisser, Überprüfer, Unterstützer,…

Der holistische Prozess umfasst grob die Phasen: Impuls, Start, Vision, Kontext, Funktionen, Konzepte, System, Produkt, Nutzen. Innovationen sollen nicht autark durch die Teilhaber entstehen, sondern durch die SKW geführt und unterstützt werden.

Die “offene” Komponente im Projekt stellt die Projekttranzparenz nach außen dar, bei der zu jedem Zeitpunkt die Innovation öffentlich zugänglich gemacht wird.

Um für dieses Projekt in der Aktionsphase zu werben, sind diverse Events in Vorbereitung um unterschiedliche Teilhaber anzusprechen und zu motivieren. Den wichtigen Hauptanteil wird hier “Laufkundschaft” bilden; genaue Zielgruppen werden noch definiert. Dazu ist v.a. eine publikumswirksame Außendarstellung mittels moderner Technik eines CommunityMirror an exponierter Stelle im Schaufenster der SKW gedacht. Auch hier stehen wir mit unserem Know-How und der Umsetzung der SKW beiseite.

Wir freuen uns auf dieses Projekt mit vertrauten Partnern und spannende Erkenntnisse.