Aktuelle Beiträge
Geschrieben von: Michael Koch
14. June 2013
Die Angebote der Forschungsgruppe Kooperationssysteme für Studierende (insbesondere der Universität der Bundeswehr München, aber nicht nur) haben wir auf der Unterseite http://www.kooperationssysteme.de/studierende/ zusammengefasst. Insbesondere finden sich dort Aufstellungen unserer Beiträge zu den Curricula der an der Universität der Bundeswehr angebotenen Studiengänge sowie Angebote für Abschlussarbeiten.
In diesem Post möchte ich aber insbesondere auf die Möglichkeit hinweisen in der Forschungsgruppe Kompetenztrainings zu Themen rund um Web Technologien durchzuführen. So bieten wir aktuell beispielsweise folgende Themen dafür an:
- Upgrade des auf BuddyPress basierenden SNS an der UniBwM auf die aktuelle WordPress-Version
- Facebook/Twitter-Koppelung auf kooperationssysteme.de
- Web Analytics für kooperationssysteme.de
Interessenten können sich bei einem Mitglied der Forschungsgruppe oder direkt bei michael.koch@unibw.de melden.
Geschrieben von: Alexander Richter
3. June 2013
Together with the International Conference on Information Systems (ICIS 2013) and the International Conference on Wirtschaftsinformatik (WI 2013) the European Conference on Information Systems (ECIS 2013) is one of the top 3 platforms worldwide for both researchers and practitioners in the domain of Information Systems. ECIS 2013 will take place from 5th to 8th June at Utrecht University, the Netherlands.
This year’s ECIS has had 813 submissions from authors from all over the world out of which 247 where selected to be presented at the conference. Compared to WI 2013 the acceptance rate of ECIS 2013 is slightly higher (30% vs. 25,5%) but still very competitive.
We are delighted that after 2011 and 2012 our group will be also be present at ECIS 2013 – with three studies that we conducted together with colleagues at the University of Sydney, the University of Osnabrück and Copenhagen Business School.
Christian Herzog, Alexander Richter, Melanie Steinhüser, Uwe Hoppe, Michael Koch: Methods and Metrics for measuring the success of enterprise social software – what we can learn from pracitice and vice versa
With Enterprise Social Software (ESS) being increasingly used for internal communication and collaboration, an important question is how their success can be measured. In this paper we contribute to answering this question by investigating which methods and metrics organizations are currently applying for measuring ESS success. Our study is supposed to provide a comprehensive overview of the methods and metrics applied in practice to measure ESS success. (download .pdf)
Alexander Richter, Kai Riemer: The contextual nature of enterprise social networking: a multi case study comarison
We have argued before that enterprise social networking (ESN) is built on malleable technologies that do not lend themselves to immediate forms of workplace usage determined or prescribed by their features. In this paper we consolidate three years of case study research into ESN adoption and use. With our large empirical data set we are able to demonstrate the contextual nature of ESN as an emergent phenomenon that takes on different forms in different organisational contexts. Drawing on this data we derive a theory of ESN usage, which employs a set of use cases to provide a better picture of the possibilities of ESN when appropriated into team, project or large enterprise contexts. (download .pdf)
Mathias Trier, Alexander Richter: “I can simply…” – Theorizing Simplicitiy as a design principle and usage factor
In this paper we identify and conceptualize Simplicity as an influential design principle and usage factor of corporate social software. We propose a theoretical framework that helps us to empirically study the role of simplicity based on six case vignettes implementation and use. From the theoretical basis and the empirical analysis we develop a series of theoretical propositions and discuss implications for IS design and adoption. (download .pdf)
Geschrieben von: Martin Burkhard
11. May 2013
Auch in diesem Jahr organisieren wir im Rahmen der Tagung Mensch und Computer 2013 einen Workshop zum Themenfeld Ambient Assisted Living (AAL). Bis zum 3. Juni können Beiträge für den Workshop für den 3. AAL-Workshop “Lachen kennt kein Alter – Humor und Spaß in AAL-Entwicklungen” eingereicht werden.
Der Workshop bringt Akteure im interdisziplinären Themenfeld AAL aus Wissenschaft und Praxis zusammen und findet als eintägige Veranstaltung im Zeitraum vom 8.-15. September 2013 an der Universität Bremen statt. Mit dem Thema Spaß & Humor in AAL-Entwicklungen haben wir in diesem Jahr einen außergewöhnlichen Schwerpunkt gesetzt. Es können sowohl technische Entwicklungen (Design-Studien und Demonstrationen), die bereits humorvolle oder spaßbasierte Konzepte berücksichtigen als auch solche, die durch die Erweiterung um derartige Konzepte bereichert werden können, eingereicht werden. Auch dazugehörige Studien sowie empirische Studien und Experimente aus der Psychologie, CSCW, BWL, (Wirtschafts-) Informatik und Sozialwissenschaften sind erwünschte Beiträge zur Einreichung. Darüber hinaus freuen wir uns insbesondere über Erfahrungswerte aus der Praxis.
Ausführliche Hintergründe und Informationen finden Sie auf der offiziellen Workshopseite unter http://www.kooperationssysteme.de/workshops/aal-workshop-auf-der-mensch-und-computer-2013/.
Geschrieben von: Alexander Richter
6. May 2013
Traditionally, enterprise software is developed and introduced with the aim to support clearly defined usage scenarios within specific business process contexts. In an article which will appear in the next issue of “Business & Information Systems Engineering”/”Wirtschaftsinformatik” we discuss a new class of software, malleable end-user software (MEUS). With our article we attempt to contribute to the understanding of MEUS by highlighting its implications for software development and management (planning, implementation, and measuring of success).
The article can be retrieved online from Springer Link. You can also download a non-formated version here.
Traditioneller betrieblicher Anwendungssoftware (AWS) liegen bereits bei ihrer Entwicklung vorgegebene bzw. klar definierte Nutzungsszenarien innerhalb eines bestimmten Geschäftsprozesses zugrunde. Dies trifft auf nutzungsoffene AWS nicht zu. Als Beispiel lässt sich Social Software nennen, die zur IT-gestützten Kommunikation in und zwischen Unternehmen eingesetzt wird und in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnt. Wie sich derzeit in vielen Unternehmen zeigt, sind etablierte Methoden der Wirtschaftsinformatik nicht oder nur bedingt auf Social Software anwendbar. Stattdessen ist ein grundlegendes Verständnis für diese Klasse von Software und die Berücksichtigung ihrer Charakteristika notwendig.
In einem in Kürze in der Zeitschrift Wirtschaftsinformatik erscheinenden Beitrag zeigen wir die Implikationen der Nutzungsoffenheit für die Entwicklung und für das Management der Software (Planung, Einführung, Erfolgsmessung) auf.
Der Artikel ist auf Springer Link verfügbar und kann hier unformatiert heruntergeladen werden.
Geschrieben von: Andrea Nutsi
17. April 2013
Vom 9. Bis 10. Mai 2013 findet das Abschlusstreffen des EU-Forschungsprojekts Social Interaction Screen (SI-Screen) in München statt. Inhalt des Treffens ist ein Rückblick in die vergangenen drei Jahre des Projekts, die Ergebnisse aus den Feldtests, sowie einen Ausblick auf die Verwertung der Projektergebnisse.
Das Ziel des Projektes SI-Screen war die Realisierung eines digitalen Assistenten, der die soziale Interaktion älterer Menschen vereinfacht und unterstützt. Das Projektergebnis ist der elderly interaction & service assistent (elisa), ein maßgeschneiderter Tablet Computer, der es auf einfache und intuitive Weise ermöglicht mit Freunden, der Familie und dem erweiterten persönlichen Umfeld in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Zum Abschluss des Projekts in München wird den geladenen National Contact Points (NCP) des Ambient Assisted Living (AAL) Joint Programs der finale dritte Prototyp präsentiert und die gewonnen Erkenntnisse aus den Feldtests in Spanien und Deutschland vorgestellt.
Der zweite Tag des Abschlusstreffens ist der zukünftigen Verwertung der Projektergebnisse gewidmet. Zum einen sollen in gemeinsamer Anstrengung die gesammelten Erkenntnisse in Form eines Buchs veröffentlicht werden. Zum anderen werden strategische Gespräche geführt, um das elisa Tablet bis zur Produktreife weiterzuentwickeln und in naher Zukunft als Produkt auf den Markt zu bringen. Nähere Informationen zum SI-Screen Forschungsprojekt und dem elisa Tablet finden sich in unserem Beitrag im AAL Special Issue des i-com Magazins.
Das Treffen steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SI-Screen, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung (Förderkennzeichen 16SV3982), sowie durch das Europäische AAL Joint Programme (AAL-2009-2-088) gefördert wird. Das Vorhaben wird von einem Zusammenschluss aus zehn internationalen Partnern durchgeführt und von der Innovationsmanufaktur GmbH (ehemals SportKreativWerkstatt GmbH) koordiniert. Weiterführende Informationen zu SI-Screen sind verfügbar unter http://www.si-screen.eu.
Geschrieben von: Michael Koch
10. April 2013
Von 29. Juni bis 2. Juli veranstalten wir zusammen mit dem Lehrstuhl Angewandte Informatik – Kooperative System (Prof. Dr. J. Schlichter) von der TUM hier in München die 6th International Conference on Communities and Technologies – siehe: http://www.ct2013.cnss.de
Die Konferenz ist Teil einer alle zwei Jahre stattfindenden Konferenzreihe und richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker auf der ganzen Welt, die sich mit der Interaktion zwischen Communities und Technologie beschäftigen. Hierzu werden auf der Tagung in München verschiedene interessante Beiträge präsentiert – von Online-Communities zum Abgewöhnen von Rauchen bis hin zu Herausforderungen beim Entwurf von Ubiquitären Anwendungen für Teenager. Neben den wissenschaftlichen Beiträgen haben wir auch zwei namhafte Hauptredner eingeladen – Frau Catharina van Delden von innosabi GmbH und Herr Prof. Dr. Frank Piller von der RWTH Aachen – beides ausgewiesene Experten aus dem Bereich des Open Innovation.
Teil der Konferenz sind auch ein Doktorandenseminar und verschiedene Workshops zu Themen wie Ideenmanagement, Pervasive Participation oder Urban Spaces in the Web 2.0 Era. Zu den Workshops können noch Positionspapiere eingereicht werden. Ebenso ist bis zum 1.5. noch die Einreichung von Vorschlägen für Poster möglich.
Geschrieben von: Michael Koch
5. April 2013
Die Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) durchdringt alle Bereiche moderner Gesellschaften und ist Innovationstreiber in Wirtschaft und Forschung. Diese Komplexität und Vernetzung führt bereits heute zu starken Abhängigkeiten im öffentlichen wie im privaten Leben. Die Sicherheit der IKT durch die Abwehr von Angriffen (Cyber Defence) ist daher eine essentielle Herausforderung.
Das neue Forschungszentrum Cyber (Operations) Defence (CODE) an der Universität der Bundeswehr München vereint fakultätsübergreifend Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und integriert Fachleute aus Wirtschaft und staatlichen Einrichtungen. CODE verfolgt das Ziel, innovative technische Neuerungen und Konzepte zum Schutz von Daten, Software und Systemen, unter Beachtung gesetzlicher und betriebswirtschaftlicher Rahmenbedingungen, ganzheitlich, integrativ und interdisziplinär zu verwirklichen.
Auch die Forschungsgruppe Kooperationssyteme ist an CODE beteiligt – denn Schutz von Daten, Software und Systemen sind essentielle Themen wenn es um die Realisierung von Kooperationssystemen geht. Neben konkreten Anwendungsszenarien bringen wir insbesondere auch eigene Beiträge auf höherer Ebene ein – zu den Themen Datenschutz und Privatheit in Kooperationssystemen, insbes. in Sozialen Netzwerken. Dieser Bereich ist unserer Erfahrung nach nämlich bisher noch viel zu wenig behandelt. Zwar gibt es gesetzliche Vorgaben zum Datenschutz, diese sind aber für Profil-Datenbanken und nicht für Soziale Netzwerke gemacht. Auch verschiedene Aktivitäten aus den betrieblichen Datenschutz lassen sich nur bedingt auf innerbetriebliche Soziale Netzwerke anwenden.
Geschrieben von: Sebastian Behrendt
14. March 2013
Die SCHOTT AG ist ein international führendes Technologieunternehmen und Hersteller von Spezialglas. Im Rahmen der Modernisierung des Intranets haben wir die SCHOTT AG in den letzten Monaten bei der Auswahl und Vorbereitung der Einführung einer neuen Kollaborationslösung unterstützt.
In einer Reihe von Interviews mit Ansprechpartnern verschiedener Unternehmensbereiche und Hierarchien wurden bisherige Praktiken der Zusammenarbeit untersucht. Auf Basis des von uns entwickelten aperto-Rahmenwerks haben wir zur Strukturierung der Anforderungen an eine zukünftige Kollaborationsplattform Use Cases entwickelt. Zusammen mit einem vom Projektteam definierten Set an nicht-funktionalen Anforderungen entstand somit ein Anforderungsprofil als Basis für die Auswahl potentieller Systeme.
Auf Basis der Use Cases wurde ein Evaluationstemplate erstellt, mit dem mehrere vorher gemeinsam ausgewählte Pilotinstallationen durch das Projektteam überprüft werden konnten. Auf Basis dieser Evaluationsergebnisse wurde letztendlich ein System ausgewählt und wird jetzt über einen längeren Zeitraum pilotiert. Somit ist diese Phase nun erfolgreich abgeschlossen.
Auch das Thema Erfolgsmessung wurde in diesem Projekt vorbereitet. Hierbei kam die vor kurzem von uns vorgestellte Methode zur Erfolgsmessung von Enterprise Social Software zum Einsatz. Für jeden Use Case wurden relevante KPIs ermittelt, die nach dem Rollout regelmäßig erhoben werden können und SCHOTT somit helfen Nutzung und den Nutzen der neuen Plattform zu bewerten.
Nachdem die Auswahl nun beendet ist, beginnt nun die eigentlich spannende Phase, die Einführung. Neben Themen wie Community Management und der Anwendung des zuvor erarbeiteten Erfolgsmessungsansatzes ist nun vor allem die Unterstützung der Mitarbeiter bei der Medienwahl (When-to-use-what) sehr wichtig für den Erfolg der Plattform. Hier hilft auch die auf Basis der Interviews erstellte Übersicht über aktuell im Unternehmen genutzte Kooperationssysteme.
Geschrieben von: Andrea Nutsi
12. March 2013
Am Freitag, den 8. März 2013, fand die Einführungsveranstaltung des SI-Screen / elisa Feldtests in München statt. Während dieser Veranstaltung wurde jedem der zehn ausgewählten Senioren ein individuell konfigurierter elisa Tablet Prototyp überreicht. In Begleitung durch unsere Projekt-Mitarbeiter wurden den älteren Teilnehmern die elementaren Funktionen des elderly interaction & services assistants (elisa) erläutert und die Geräte konnten vor Ort unter Hilfestellung ausprobiert werden. Die ersten Reaktionen der Senioren waren durchaus positiv und Kommentare wie “Da kann man eigentlich nichts falsch machen” deuten darauf hin, dass selbst technisch unerfahrene Senioren mit einer klar strukturierten Benutzerschnittstelle den Zugang zu den Vorteilen des Social Webs erlangen können. Ob wir unser Ziel erreichen können, die soziale Interaktion von älteren Menschen mit Familie und Freunde zu verbessern, werden unsere Evaluationsergebnisse zeigen.
Die Studie ist der zweite Teil der abschließenden Evaluation im Rahmen des EU-Forschungsprojekts Social Interaction Screen (SI-Screen). Wie zuvor im spanischen Feldtest werden die Probanden in der ersten Woche täglich drei Aufgaben bearbeiten und ihre Erfahrung mit dem elisa Prototypen in einem Tagebuch festhalten. Die zweite Testwoche ist der freien Gestaltung der Testanwender überlassen. Nähere Informationen zum Projekt SI-Screen und zur Anbindung der Inhalte des Social Webs über den Social Software Integration Layer (CommunityMashup) der Forschungsgruppe Kooperationssyteme finden sich in unserem Beitrag im AAL Special Issue des i-com Magazins.
Impressionen von der Einführunsgsveranstaltung des SI-Screen / elisa Feldtests in Deutschland:


Der Feldtest steht im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SI-Screen, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, und Forschung (Förderkennzeichen 16SV3982), sowie durch das Europäische AAL Joint Programme (AAL-2009-2-088) gefördert wird. Das Vorhaben wird von einem Zusammenschluss aus zehn internationalen Partnern durchgeführt und von der Innovationsmanufaktur GmbH (ehemals SportKreativWerkstatt GmbH) koordiniert. Weiterführende Informationen zu SI-Screen sind verfügbar unter http://www.si-screen.eu.
Geschrieben von: Peter Lachenmaier
6. March 2013
Nach mehrjähriger interner Entwicklung und dem Beitrag aus zahlreichen Teilprojekten und studentischen Abschlussarbeiten, freuen wir uns heute den Code des CommunityMashups interessierten Entwicklern unter der Eclipse Public License zur Verfügung zu stellen. Auch in Zukunft werden wir das CommunityMashup aktiv weiterentwickeln.
Das CommunityMashup ist eine Integrationslösung für Daten aus Social-Media Diensten mit einem personenzentrierten Aggregationsansatz. Es bildet aktuell die Datenbasis für verschiedene CommunityMirror Installationen und agiert als Social Integration Layer im EU-Projekt SI-Screen. Hier wird es auch gerade im Feldeinsatz erpropt.
Weitere Informationen zu den Konzepten hinter dem CommunityMashup finden Sie auf unserer Themenplattform soziotech.org. Der Source-Code des Projektes ist frei zugänglich auf GitHub zu finden. Unsere dazugehörige technische Dokumentiation pflegen wir extern unter https://sociotech.atlassian.net/wiki/.