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Universität der Bundeswehr München

Aktuelle Beiträge

Geschrieben von: Jan-Mathis Schnurr
27. June 2016

Herausgeberband Enterprise Social Networks erschienen

Enterprise Social Networks 2016Der Herausgeberband “Enterprise Social Networks: Erfolgsfaktoren für die Einführung und Nutzung – Grundlagen, Praxislösungen, Fallbeispiele” ist nun sowohl als eBook als auch als Softcover-Ausgabe erhältlich. Bezugsmöglichkeiten sind Springer und Amazon.

Thema sind Erfolgsfaktoren für die Implementierung und den Betrieb von Enterprise Social Networks. Der erste Teil umfasst akademische Beiträge zur aktuellen Forschung. Die Beiträge im zweiten Teil liefern Konzepte aus der Praxis im Fokus. Der dritte Teil betrachtet Anwendererfahrungen in Form von Fallstudien.

Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme ist mit dem Kapitel “Auf dem Weg zur vernetzten Organisation: Ein Plädoyer für professionelles Community Management in der digitalen Transformation” beteiligt. Die Autoren sind David Wagner, Jan-Mathis Schnurr, Susanne Enke und Ben Ellermann.

 

Geschrieben von: Michael Koch
9. June 2016

Community Mirror-Demo am Tag der Bundeswehr

TagDerBundeswehrWDD-singleAm 11.6.2013 findet an der Universität der Bundeswehr München im Rahmen des Tages der Bundeswehr 2016 ein Tag der Offenen Tür statt – siehe das detaillierte Programm dazu.

Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme steuert zu den vielfältigen Demonstrationen auch eine Demonstration des CommunityMirror Projektes bei.

In der Demonstration des CommunityMirrors für den Tag der Bundeswehr haben wir zusammen mit der Alumni-Gruppe der Universität und dem Weiterbildungsinstitut casc Informationen rund um Alumni und Alumni- Veranstaltungen aufbereitet und interaktiv verfügbar gemacht. Kommen Sie vorbei und probieren Sie die Anwendung aus!

Geschrieben von: Michael Koch
27. May 2016

Jahrestagung des Forschungszentrums Cyber Defence

Am 15. und 16. Juni 2016 findet im Audimax der UniBw M die Jahrestagung des Forschungszentrums Cyber Defence statt – mit vielen hochkarätigen Sprechern und Workshops zu verschiedenen Aspekten des Themas.

Gäste sind herzlich willkommen!

Nähere Informationen zur Veranstaltung und das Programm der beiden Tage finden sich unter https://www.code.unibw-muenchen.de/veranstaltungen.

Geschrieben von: Michael Koch
22. April 2016

Veranstaltung Living in Digital Ecologies

Die Informatik durchdringt die Lebenswelten und verändert auf weitreichende Weise die Art wie wir arbeiten und leben. Das Zusammenwachsen von innovativer IT mit den Lebens- und Arbeitspraktiken der Menschen stellt eine neue Gestaltungsherausforderung dar.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das Forschungsfeld ‘Human Computer Interaction’ innerhalb der Informatik zunehmend an Bedeutung.

Um Ihnen einen Einblick in die vielfältigen Forschungsaktivitäten in diesem Arbeitsgebiet zu verschaffen, stellt der Fachbereich Mensch Computer Interaktion (MCI) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hierzu am 2. Juni 2016 ab 17:00 Uhr neue Konzepte und Innovationsansätze aus unserer Community heraus vor.

Dabei werden auch zwei Projekte der Forschungsgruppe Kooperationssysteme präsentiert – der CommunityMirror und der Elderly Interaction & Service Assistant (ELISA).

Diskutieren Sie hierzu u.a. mit Dr. Andreas Goerdeler (BMWi) und GI-Präsident Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer bei unserem Symposium zum Thema “Living in Digital Ecologies”.

Eine detaillierte Agenda des Programms und eine Anmeldemöglichkeit finden sind ab sofort unter
www.gi.de/mci

Geschrieben von: Michael Koch
18. April 2016

Neuer Mitarbeiter Julian Fietkau

Wir begrüßen recht herzlich Julian Fietkau als neuen Mitarbeiter in unserem Team! – http://www.kooperationssysteme.de/personen/fietkau/

Herr Fietkau wird das Projektteam im Projekt UrbanLife+ ergänzen und dort an der Gestaltung und Evaluation von Mensch-Technik-Interaktion im Urbanen Raum arbeiten – voraussichtlich im Zusammenhang mit unseren Meta-Projekten CommunityMirrors und CommunityMashup. Fachlicher Hintergrund von Herrn Fietkau ist ein Master in Informatik von der Universität Hamburg mit einem zusätzlichen Bachelor in Mensch-Computer-Interaktion.

Geschrieben von: Jan-Mathis Schnurr
10. March 2016

CSCM gewinnt GOR Poster Award 2016

Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme (CSCM) gewann vergangene Woche in Dresden den GOR Poster Award 2016. Ausgezeichnet wurde “Mixed-Method Approaches in Enterprise Social Software Evaluation” von Jan-Mathis Schnurr , Christina Bülow und Sebastian Behrendt.

Das Poster thematisiert Enterprise Social Software und zeigt, wie durch eine systematische Kombination von Evaluationskriterien und Erhebungsmethoden die Validität und Aussagekraft von Evaluationen verbessert werden kann. Das Poster liefert einen Überblick, wie sich mit Erhebungsmethoden wie Netzwerkanalysen, standardisierten Befragungen und teilstrukturierten Interviews jeweils unterschiedliche Evaluationskriterien vertiefen lassen. Bei der Konzeption einer Evaluation sollten demnach zunächst Evaluationskriterien und anschließend dazu passende Erhebungsmethoden ausgewählt werden.

Hintergrund und Datengrundlage des Posters sind Erkenntnisse der CSCM aus den drei Fallstudien Allianz Social Network, San-Netz und ConnectLw. Alle drei Fallstudien behandeln den Einsatz von Enterprise Social Software in großen Organisationen.

Der GOR Poster Award wird im Rahmen der General Online Research, der Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) vergeben. Die Veranstaltung thematisiert seit 1997 neuen Entwicklungen, Anwendungen und Konzepte aus der Online-Forschung und der Marktforschung. Forschende von Hochschulen, Instituten und Unternehmen aus dem In- und Ausland nehmen an der Konferenz teil.

Das Poster “Mixed-Method Approaches in Enterprise Social Software Evaluation” soll in Kürze im Archiv der General Online Research zur Verfügung stehen.

Geschrieben von: Michael Koch
3. March 2016

Alexander Richter Associate Professor an ITU Kopenhagen

Alexander richter190x190 jpg Wie auf der Website der IT University of Copenhagen berichtet, hat Alexander Richter am 1.3.2016 seine Arbeit in der dortigen Information Management Section aufgenommen:

“Alexander will support our work on digitalization and the future of organizations in networked economies”

Natürlich gratuliert auch die Forschungsgruppe Kooperationssysteme ganz herzlich zur neuen Professur und wünscht viel Erfolg und weiter gute Zusammenarbeit!

Geschrieben von: Michael Koch
2. February 2016

Wissen ist Macht – macht das denn was aus?

Wissen ist Macht! – und dieser Umstand ist die größte Barriere für erfolgreiches Wissensmanagement in der Praxis – So oder so ähnlich hört man immer wieder wenn man mit Praktikern (und auch manchen wissenschaftlich Tätigen) über Wissensmanagement oder moderner Kompetenzmanagement spricht. Aber was steckt wirklich hinter dieser Aussage? Ist es wahr, dass Menschen allgemein häufig auf das Teilen von Wissen verzichten, da sich ein großer Teil ihrer (beruflichen) Macht durch dieses Wissen definiert? Ist dies wirklich die größte Barriere für die Umsetzung eines funktionierenden Wissensteilens in der Praxis?

Auch in unserem Projekt ChampNet sind wir mal wieder auf dieses Vorurteil gestossen.

Natürlich gibt es konkrete Beispiele für die Aussage. Auf der anderen Seite habe aber ich zumindest aus eigener Erfahrung den Eindruck, dass die Aussage in der Mehrheit der Fälle nicht zutrifft. Dass also das Machtargument nicht die größte Barriere für das Teilen von Wissen innerhalb von Organisationen ist. Aber gibt es empirische Belege für dieses Bauchgefühl?

Eine kurze Recherche zum Thema brachte tatsächlich eine Studie zu Tage, die sich mit Barrieren und Treibern beim Wissensteilen in (virtuellen) Communities of Practice beschäftigt: “Motivation and Barriers to Participation in Virtual Knowledge-Sharing Communities of Practice” von Ardichvili, Page und Ventling (2002) – (eine aktualisiert Fassung findet sich auch im Journal of Knowledge Management /(1):64-77, März 2003).

Ergebnis der qualitativen Studie von Ardichvili et al. war u.a., dass keine Barriere der Form “knowledge as an individual’s private asset and competitive advantage” zu finden war. Nur eine Minderheit der Befragten (weniger als 10%) glaubten, dass einige Angestellte kein Wissen teilen, weil sie es bei sich anhäufen wollen (“information hoarding”). Die wichtigste festgestellte Barriere ging eher in die andere Richtung: “people are afraid that what they post may not be important (may not deserve to be posted), or may not be completely accurate, or may not be relevant to a specific discussion.” Eng mit dieser Angst unwichtige oder unkorrekte Inhalte zu posten zusammen hing die Barriere, dass die Nutzer nicht immer wussten, was beigetragen werden darf und sollte.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine weitere Studie von McLure-Wasko und Faraj (2005): “Why Should I Share? Examining Social Capital and Knowledge Contribution in Electronic Networks of Practice” (PDF oder in der AIS Library). Hier wurde verschiedene Einflussfaktoren auf das Teilen von Wissen in elektronisch unterstützten Communities of Practice untersucht. Es zeigt sich, dass die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit und die gemachten Erfahrungen in einem Fachbereich eine große Rolle spielen. Je länger ein Mitarbeiter in einem Gebiet tätig ist, desto sicherer fühlt er sich mit seinen Aussagen und ist somit eher bereit sein Wissen zu teilen. Dafür muss er aber auch die richtige Ausgangsposition haben. Je besser vernetzt ein Mitarbeiter ist und je zentraler er im Unternehmen positioniert ist, je wahrscheinlicher teilt er auch sein Wissen. Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass sich dass sich die Beteiligung an solchen Aktivitäten sogar eher positiv auf das berufliche Ansehen auswirkt, was sich wiederum positiv auf die Vernetzung eines Mitarbeiters auswirkt.

Damit Wissensmanagement in der Praxis funktioniert ist es also von größter Bedeutung, den Beteiligten klare Hinweise dazu zu geben, was geteilt werden kann und soll – und was nicht. Dies kann sowohl über einfache Social Guidelines als auch über Beispiele gewünschter und erfolgreicher Nutzung der Plattform zum Wissensteilen erfolgen. Weiterhin kann ein positives Feedback zu geteiltem Wissen (Awareness über die Nützlichkeit der Plattform) sehr hilfreich sein, die Hauptbarriere anzugehen.

Geschrieben von: Michael Koch
21. January 2016

Promotion Peter Lachenmaier

IMG_3230 Wir gratulieren Dr.-Ing. Peter Lachenmaier ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss seiner Promotion mit dem Titel “Personenzentrierte Integration von Daten aus Social-Software-Diensten – Ein modellgetriebener Entwicklungsansatz” – mit der er die Grundlagen für unseren CommunityMashup-Dienst gelegt hat, welcher inzwischen in verschiedenen Projekten genutzt wird.

Geschrieben von: Jan-Mathis Schnurr
20. January 2016

Verlängerung des San-Netz-Projektes

Seit dem Jahr 2011 stehen dem Personal des Sanitätsdienstes der Bundeswehr mit dem San-Netz internetbasierte Kommunikationswerkzeuge für Führung, Bildung und Wissenschaft zur Verfügung. Nach einer Entwicklungs- und Pilotphase unter Führung der Forschungsgruppe Kooperationssysteme wird das San-Netz seit 2013 vollständig durch die Sanitätsakademie der Bundeswehr (SanAkBw) betrieben. Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme begleitet das Projekt weiterhin wissenschaftlich.

Die SanAkBw ist eine der ersten militärischen Einrichtungen, die strategisch Konzepte des Enterprise 2.0 nutzt. Eine aktuelle Evaluation der Forschungsgruppe Kooperationsysteme zeigt, dass immer mehr Sanitätsoffiziersanwärter und auch Sanitätsoffiziere das San-Netz nutzen. Genutzt wird das San-Netz vor allem als schnelle und einfache Informationsquelle zu Bundeswehrthemen und zur Vernetzung. Die im San-Netz integrierten Dienste zur Aus- und Weiterbildung werden von den Mitgliedern sehr gut angenommen.

Auch in den kommenden Jahren soll das San-Netz den Transfer von Wissen und die Zusammenarbeit unter Mitarbeitern fördern, die Qualität von Aus- und Weiterbildung verbessern sowie das emeinschaftsgefühl innerhalb des Sanitätsdienstes stärken. In diesen Zielen wird die SanAkBw weiterhin mit der Forschungsgruppe Kooperationssysteme zusammenarbeiten.

Neben der Weiterentwicklung der Plattform liegt der Fokus der Zusammenarbeit hauptsächlich auf Themen rund um die Nutzenorientierte Dokumentation, das Community Management sowie der weiteren Evaluation der Plattformnutzung. Die größte Aufgabe für alle Mitarbeiter im Projekt wird im kommenden Jahr die Umstellung auf eine für mobile Anzeigegeräte wie Smartphones oder Tablets optimierte Softwarebasis darstellen.