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Universität der Bundeswehr München

Aktuelle Beiträge

Geschrieben von: Alexander Richter
7. January 2010

Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk offiziell gestartet

Bereits seit längerem hatten wir die Idee, die von uns und anderen an verschiedensten Stellen dokumentieren Fallstudien zum Einsatz von Social Software in Unternehmen an einem zentralen Ort zu sammeln.

Um nicht nur eine Stoffsammlung zum Thema zu liefern dachten wir daran, eigene Fallstudien entlang eines standardisierten Rasters zu dokumentieren (wie es auch bereits an anderer Stelle sehr anschaulich für ERP-Systeme gemacht wird). Durch das Raster sollen die Fallstudien möglichst nachvollziehbar und vergleichbar werden.

Dieser Gedanke war nicht ganz uneigennützig, denn schließlich sind wir Wissenschaftler (für Lehre und Forschung) immer an Fakten zum Einsatz von Social Software in Unternehmen interessiert. Das Raster soll aber auch Praktiker unterstützen, die lernen wollen, wie man Social Software in Unternehmen erfolgreich anpassen und einführen kann. Schliesslich wollten wir mit den vielen Beispielen die Relevanz und Bedeutung des “Web 2.0″ in Unternehmen unterstreichen.

Von der Idee …
Zusammen mit Kongressmedia als Medien- und Veranstaltungspartner hatten wir bereits frühzeitig auf diese Idee hingewiesen und uns zu möglichen Szenarien mit mehreren Partnern ausgetauscht.
Im Juni haben wir uns schließlich mit den Teams von Prof. Dr. Andrea Back (Uni St. Gallen) und Prof. Dr. Stefan Smolnik (European Business School) getroffen, die wie wir an einer solchen Sammlung interessiert waren, und später stießen auch Mitarbeiter von Prof. Dr. Klaus Tochtermann (TU Graz) zum Netzwerk dazu.

E20Cases-Logo

Zur Umsetzung …
Leider hat es noch einige Wochen gedauert bis sich die ersten Früchte unserer Arbeit vorzeigbar waren. Umso stolzer können wir nun berichten, dass das die Website des Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerks nun auch offiziell gestartet ist.

Neben den ersten nach dem Raster (und einem offiziellen Reviewprozess) dokumentierten Fallstudien, die in einer offiziellen Schriftenreihe veröffentlicht sind und auch im Online-Bestand der Deutschen Nationalbibliothek gelistet werden, sind auf der Website inzwischen auch über zwanzig andere Fallbeispiele dokumentiert, teilweise mit Verweisen auf weiterführend Information dazu an anderer Stelle.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern (Martin Böhringer, Stefanie Hain, Melanie Steinhüser, Alexander Stocker, Thomas Walter) und Unternehmen (Communardo, Namics, Pentos, ABB) bedanken, die zu den ersten Autoren bzw. dokumentierten Unternehmen gehören, an unsere Idee geglaubt haben und damit beweisen, dass Sie zu Recht als Visionäre gelten.

Erste weitere Fallstudien sind bereits durch den ersten Review gegangen und werden in den nächsten Wochen ebenso veröffentlicht werden.

Wir freuen uns darauf zu sehen, wie sich das Netzwerk entwickeln wird und über die Mithilfe anderer Wissenschaftler, die uns bei der Vergrößerung und Ausgestaltung unserer Plattform unterstützen möchten. Durch Kommentare zu den Fallstudien kann jeder selbst dazu beitragen – z.B. durch Hinweis auf weitere Fakten und anderweitig verfügbare Information oder Diskussionen zu den Beispielen.

Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk auf der MKWI 2010
Wie online bereits ersichtlich wird das Enterprise 2.0-Fallstudiennetzwerk auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik 2010 in Göttingen mit einem Workshop vertreten sein.

Der Workshop dient der Kontaktaufnahme der Organisatoren des “Enterprise 2.0”-Fallstudiennetzwerks und interessierter Autoren. Neben einer kurzen Einführung zu den Zielen und dem Selbstverständnis des Netzwerks, möchten wir vor allem das Fallstudienraster, den (Review-)Prozess und unsere Ziele zur Nutzung und Weiterentwicklung der Fallstudienbasis zur Diskussion stellen. Schließlich werden gemeinsam mit den Anwesenden Ideen zum Fallstudieneinsatz in Forschung und Lehre entwickelt.

Geschrieben von: Michael Koch
21. December 2009

CFP Tagung Gemeinschaften in Neuen Medien 2010

Am 07. und 08.10.2010 findet zum 13. Mal die Tagung “Virtual Enterprises, Communities & Social Networks – Gemeinschaften in Neuen Medien”, GeNeMe’10 in Dresden, an der Fakultät Informatik statt.

Die Schwerpunkte der Tagung sind:

  • I. Konzepte, Technologien und Methoden für Virtuelle Gemeinschaften(VG) und Virtuelle Organisiationen (VO)
  • II. Soziale Gemeinschaften (SG) in Neuen Medien
  • III. Wirtschaftliche Aspekte
  • IV.Wissensmanagement und Innovationsstrategien, virtuelles Lehren und Lernen
  • V. Best Practice – Praxisberichte und Poster zu VG und VO

Wir möchten Sie um Einreichung interessanter Beiträge bitten.
Bitte beachten Sie die folgenden Termine:

  • 31.05.2010 Deadline für die Einreichung Ihres Beitrages
  • 19.07.2010 Benachrichtigung über Annahme der Beiträge
  • 02.08.2010 Deadline für die Einreichung der Endfassung angenommener Beiträge
  • 13.09.2010 Anmeldeschluss für Frühbucher

Weitere Informationen zur Tagung GeNeMe finden Sie unter www.geneme.de.

Geschrieben von: Alexander Richter
1. December 2009

ACIS 2009

Vom 2.12. – 4.2. findet an der Monash University Melbourne bereits zum 20ten Mal die ACIS 2009 statt. Die “Australasian Conference on Information Systems” wird jährlich an einer australischen oder neuseeländischen Universität veranstaltet und ist die größte und wichtigste Fachtagung für Wirtschaftsinformatik im Australasiatischen Raum.

Zusammen mit dem Kollegen Kai Riemer von der University of Sydney stellen wir in diesem Jahr in einem Beitrag einen Ausschnitt aus unserer Forschung zu Social Networking Services vor, “Modes of Use and Appropriation through Co-Evolution”, den wir an dieser Stelle gerne wie gewohnt zur Verfügung stellen.

Zum Inhalt des Beitrags:
In this paper we investigate the phenomenon of online social networking within organisations. While Internet Social Networking (ISN) as a public phenomenon has drawn considerable interest from the academic community, little knowledge exists about the potentials and modes of use of social networking sites (SNS) that emerge within organisations. We draw on three cases of SNS implementation and use in large, knowledge-intensive organisa-tions. A cross-case analysis reveals a set of three modes of use of corporate SNS, which we discuss in light of existing literature on SNS use in the public sphere. More importantly, we reason on the open and flexible nature of these technologies and discuss implications for organisational implementation. Striking differences in the fre-quency of use and perceived role of SNS across the cases lead us to reason about the importance and ways of embedding open technologies with existing ICT-enabled work practices in the organisation by way of co-evolution of systems and their use.

Geschrieben von: Wolfgang Schwedler
26. November 2009

Projektstart Open Innovation Center

Am 19.11.09 fand der Kick-Off des Gemeinschaftsprojekts Open Innovation Center (OIC) statt, an dem wir zusammen mit mehreren anderen Partnern, u.a. der SportKreativWerkstatt München (SKW) und der Universität Bremen (Dr. Klaus Ruth) beteiligt sind.

In diesem Projekt sollen auf konzeptioneller Ebene Bausteine, Struktur und Arbeitsweise von offenen Innovationssystemen entwickelt werden, in denen alle Stakeholder bei themenorientierter Innovationsarbeit mitwirken können. Darauf aufbauend soll ein explorativer Prototyp eines Open Innovation Centers im Themenfeld Gesundheitsförderung geplant, realisiert und evaluiert und Empfehlungen zum Aufbau dauerhaft arbeitender Open Innovation Center entwickelt werden.

Die Aufgabe der Forschungsgruppe Kooperationssysteme ist es, die kreativen und innovativen Vorhaben technisch zu begleiten und das Gesamtkonzept auch durch eine Online-Plattform zu ergänzen.

Konkret werden sich Innovationen auf den Gesundheitsbereich erstrecken, insbesondere die lebenslange präventive Förderung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.

Als Center werden die Örtlichkeiten der SKW in der Herzogstraße in München herangezogen. Dort werden zusammen mit kreativen Interessierten in einer Aktionphase von April-Mai 2010 Innovationen entstehen, begleitet, unterstützt, evaluiert, vorangetrieben…. Dabei gilt es verschiedene Rollen und deren Bedeutung für den von Prof. Moritz (SKW) entwickelten Prozess der Holistischen Innovation zu identifizieren und zu klassifizieren. Solche Rollen können sein: Visionäre, Treiber, Macher, Nutzer, Wertschöpfer, Denker, Wisser, Überprüfer, Unterstützer,…

Der holistische Prozess umfasst grob die Phasen: Impuls, Start, Vision, Kontext, Funktionen, Konzepte, System, Produkt, Nutzen. Innovationen sollen nicht autark durch die Teilhaber entstehen, sondern durch die SKW geführt und unterstützt werden.

Die “offene” Komponente im Projekt stellt die Projekttranzparenz nach außen dar, bei der zu jedem Zeitpunkt die Innovation öffentlich zugänglich gemacht wird.

Um für dieses Projekt in der Aktionsphase zu werben, sind diverse Events in Vorbereitung um unterschiedliche Teilhaber anzusprechen und zu motivieren. Den wichtigen Hauptanteil wird hier “Laufkundschaft” bilden; genaue Zielgruppen werden noch definiert. Dazu ist v.a. eine publikumswirksame Außendarstellung mittels moderner Technik eines CommunityMirror an exponierter Stelle im Schaufenster der SKW gedacht. Auch hier stehen wir mit unserem Know-How und der Umsetzung der SKW beiseite.

Wir freuen uns auf dieses Projekt mit vertrauten Partnern und spannende Erkenntnisse.

Geschrieben von: Alexander Richter
19. November 2009

In eigener Sache: Zuwachs in der Forschungsgruppe, weitere Mitarbeiter gesucht

Wir freuen uns darüber, dass unsere Forschungsgruppe weiter wächst.
Bereits Anfang Oktober durften wir mit Wolfgang Schwedler den vierten festen Mitarbeiter in unserer Mitte zu begrüßen und mit Susanna Defendi konnten wir erstmalig eine Teamassistentin für unser Team gewinnen. Wir möchten beide herzlich bei uns Willkommen heissen.

Susanna Defendi Susanne Mörl

Nachdem wir in den letzten Wochen mehrere Zusagen für geförderte Projekte erhalten haben, sind wir trotz unserer “Neuzugänge” weiter auf der Suche nach wissenschaftlichen Mitarbeitern. Deswegen möchten wir die Gelegenheit nutzen um auf unsere Stellenanzeigen hinzuweisen.

Im Laufe des letzten Monats ist zudem Susanne Mörl als Externe Doktorandin zu uns gestoßen. Susanne ist seit 2007 als Senior Consultant bei der Siemens AG, Siemens IT-Solutions and Services, tätig und begleitet aktuell die Einführung eines Social Networking Services bei Siemens. Neben Susanne arbeiten aktuell Dennis Busch, Tino Schubert, Christian Hösle und Daniel Kneifel an ihrer externen Doktorarbeit bei der Forschungsgruppe Kooperationssysteme. Wir planen die dabei bearbeiteten Forschungsthemen im Laufe des nächsten Jahres hier vorzustellen und freuen uns natürlich auch auf spannende (Zwischen-)Ergebnisse.

Geschrieben von: Michael Koch
27. October 2009

Partner-Newsletter

Frei nach dem Motto “Eat your own dog food” sind wir natürlich auch auf den Social Network Plattformen Xing und Facebook mit Gruppen präsent (Gruppe Kooperationssysteme auf Xing, Gruppe Cooperation Systems auf Facebook). Um diese Gruppen nicht zu überlasten replizieren wir nicht einfach nur unsere Posts aus diesem Blog dort hin, sondern erstellen alle zwei Monate einen Newsletter mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aus der Forschungsgruppe Kooperationssysteme.

In diesem Newsletter wollen wir regelmäßig auf Projekte (und Veröffentlichungen darüber) hinweisen. Einen besonderen Fokus richten wir dabei auf die Partner, mit denen wir im Rahmen der Projekte kooperiert haben. Wir versenden den Newsletter an die Mitglieder der Gruppe Kooperationssysteme in den Plattformen Xing und Facebook.
Folgende Newsletter sind bisher erschienen:

Nachdem diese (Partner-)Newsletter inzwischen ein Eigenleben entwickelt haben und sich etwas von diesem Blog gelöst haben, werden wir sie zukünftig auch auf diesem Blog replizieren.

Ein Archiv der bisherigen Partner-Newsletter findet sich unter http://www.kooperationssysteme.de/partner/partnernewsletter/

Geschrieben von: Alexander Richter
15. September 2009

CSCM on tour: Ein Rückblick auf die Konferenzen I-Know 09, Mensch & Computer 09 und ECSCW 09

In den vergangenen Wochen waren wir (verteilt) bei mehreren Konferenzen vertreten, von denen wir an dieser Stelle kurz berichten.

I-Know 2009 (2.-4.9.)
Bereits zum neunten Mal fand in Graz die “International Conference on Knowledge Management and Knowledge Technologies” (I-Know) statt. Besonders an der I-Know ist, dass es sowohl einen wissenschaftlichen Teil als auch ein Praxisforum gibt, so dass man durchaus von einem gelungenen Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis sprechen kann. Zudem wird die I-Know mit einer weiteren Konferenz, der I-Semantics, veranstaltet. Trotz der damit immerhin 450 Teilnehmer ist die I-Know eine Konferenz mit einer sehr angenehmen Atmosphäre geblieben, die ein tolles Forum sowohl fürs Lernen als auch für den Austausch bietet.
CSCM war mit einem Beitrag über die Entwicklung und Einführung des Skibaserl beim DSV vertreten, der hier verfügbar ist.


Mensch & Computer 2009
(6.-9.9.)
Ebenfalls zum neuen Mal fand die fachübergreifende Konferenz Mensch und Computer (M&C 2009), diesmal an der Humbold-Uni Berlin, statt. Das Konferenzprogramm startete am 6.9. zunächst mit Tutorien und Workshops. Darunter war der von uns organisierte Workshop zu “Enterprise 2.0“. Über 20 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten einen Tag lang (zuerst im Plenum, dann in Kleingruppen) äusserst engaggiert über Themen wie Anreizsysteme oder die Medienwahl beim Einsatz von Social Software im Unternehmen.
Die Ergebnisse des Workshops sind inzwischen bereits in Stichpunkten online und wir sind dabei diese weiter aufzuarbeiten.
Zudem haben wir an den drei folgenden Tagen während des eigentlichen Konferenzprogramms drei Beiträge – einen Beitrag zu den Communitymirrors sowie zwei Fallstudien zu Microblogging und Social Networking – vorgestellt.

ECSCW 2009 (7.-11.9.)
Nahezu zeitgleich wie die M&C begann, diesmal in Wien, (zum elften Mal) die European Conference on Computer-Supported Cooperative Work (ECSCW 2009). Am 8.9. fand der von uns mitorganisierte Workshop Academia 2.0 unter aktiver Beteiligung von CSCW-Forschern wie Gaby Avram oder Rob Procter statt.
Im Lauf der Konferenz hatten wir auch die Möglichkeit der anwesenden CSCW-Community die CommunityMirrors als Video (hier verfügbar) vorzustellen und haben interessantes Feedback erhalten.
Auch die Proceedings der ECSCW sind inzwischen online.

Geschrieben von: Alexander Richter
1. September 2009

Ideenwettbewerb “Save Our Energy: Die Energie-Effiziente Stadt 2020+”

Unsere Freunde von WI1 (Universität Erlangen-Nürnberg) starten heute einen Innovationswettbewerb, auf den wir gerne hinweisen. Zumal es sich um ein Thema handelt, das uns alle angeht:

saveourenergy

Zum Ideenwettbewerb:
Der Ideenwettbewerb zum Thema energieeffizientes Wohnen und energieeffiziente Mobilität ist Teil des BMBF-geförderten Projekts “OFFIES 2020+: Offene Innovationsprozesse für die energieeffiziente Stadt 2020+”. Er wird von der Technischen Universität München und der Universität Erlangen-Nürnberg veranstaltet und von der Universität Oldenburg und der Technischen Universität Darmstadt wissenschaftlich unterstützt.
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs werden innovative Konzepte gesucht, um energieeffiziente Themen in den drei Handlungsfeldern Wohnen, Mobilität sowie deren Integration aktiv zu verbreiten und voran zu treiben. Auf diese Weise soll das Bedarfs- und Lösungswissen der Bürger/innen genutzt werden, um energieeffiziente Strategien und Angebote in den drei Bereichen zu generieren, weiter zu entwickeln und die Umsetzung von konkreten Angeboten zu erleichtern und deren Akzeptanz zu erhöhen.

Der Ideenwettbewerb startet heute und läuft bis zum 26. Oktober 2009.

Geschrieben von: Alexander Richter
25. August 2009

Tagungsband zum Workshop Enterprise 2.0

Wie bereits angekündigt, findet am 6.9.2009 im Rahmen der Konferenz Mensch und Computer 2009 in Berlin ein interdisziplinärer Workshop mit dem Titel “Enterprise 2.0 – Web 2.0 im Unternehmen” statt.

Aus einer erfreulich hohen Anzahl hochwertiger Einreichungen wurden neun ausgewählt, die entweder Erfahrungen aus dem Einsatz von Social Software in verschiedenen Unternehmen schildern, oder bestimmte psychologisch-soziologische, organisationale sowie technologische Aspekte beleuchten.
Die Beiträge sind Teil des Workshopbandes der “9. Fachübergreifenden Tagung Mensch und Computer 2009″, der im Logosverlag erscheint. Um den Teilnehmern (und weiteren Interessierten) bereits im Voraus zu ermöglichen sich über die anderen Beiträge zu informieren, stellen wir den Tagungsband hier zum Download zur Verfügung.
Anbei ein Überblick über die neun angenommenen Beiträge im Tagungsband:

Nadine Lindermann, Sylvia Valcárcel, Mario Schaarschmidt und Harald F.O. von Kortzfleisch betrachten in ihrem Beitrag den Einsatz von Web 2.0-Werkzeugen zur Unterstützung der Generierung von Innovationen in einem KMU-Netzwerk und zeigen Herausforderungen und Handlungsempfehlungen auf.

Melanie Steinhüser und Philip Räth zeigen das Potenzial von Social Software auf, die soziotechnische Kluft zu verringern, die typischerweise zwischen den Anforderungen der Anwender an IT-Systeme und deren Leistungsfähigkeit existiert und identifizieren Faktoren, die einen positiven Beitrag leisten können.

Susanne Mörl und Hans-Jürgen Stenger präsentieren einem anwendungsnahen modularen Baukasten an Methoden zur Realisierung von Portfolio-Elementen der bei der Firma Siemens IT Solutions and Services zum Einsatz kommt und auf den Erfolgsfaktoren des Web 2.0 (wie der Vernetzung der Mitarbeiter) aufbaut.

Anja Ebersbach und Markus Glaser stellen sieben Mythen vor, die für die hohen Erwartungen stehen, die bei der Einführung von Wikis in Unternehmen häufig nicht oder nur teilweise erfüllbar sind und diskutieren diese.

Markus Heckner und Martin Wünnenberg schildern Erfahrungen mit einer Plattform die beim Beratungsunternehmen Accenture mit dem Ziel unternehmensweiten Informationsaustausch, Netzwerkbildung und Kollaboration zu ermöglichen, eingesetzt wird.

Martin Böhringer diskutiert die Eigenschaften der durch Enterprise 2.0-Werkzeuge gesammelten Informationen vor dem Hintergrund der zunehmenden Miniaturisierung der Informationseinheiten und identifiziert deren Kontext als wesentliche Grundlage für die zukünftige Beherrschung des „Enterprise 2.0“.

Peter Geißler, Hendrik Kalb und Eric Schoop stellen ein Framework vor, das die Konvergenz von Wissensmanagement und Enterprise 2.0 beschreibt. Zweck des Frameworks ist es Unterstützungsfunktionen für das Wissensmanagement zu identifizieren und zu systematisieren sowie Anforderungen an die Funktionalitäten des Informationssystems abzuleiten.

Christian Reuter erläutert am Beispiel zweier Infrastrukturanbieter, wie Web 2.0-Anwendungen Teil kritischer Informations-Infrastruktur werden können und leitet da-raus notwendige Handlungsschritte ab.

Christian Neubert, Michael A. Stecher und Stefan Taing stellen mehrere Varianten einer Typologisierung für Enterprise2.0-Werkzeuge vor, um Nutzern, Entwicklern und Forschern gleichermaßen eine Hilfestellung zur Charakterisierung neuer Anwendungen und Technologien und zur Einschätzung ihres Wirkungsgrades zu geben.

Zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Workshop-Bandes sind wir davon überzeugt, dass der Workshop viele relevante Erkenntnisse und Erfahrungen aus den unterschiedlichen Disziplinen sowohl aus dem universitären Bereich als auch aus den Unternehmen zu Tage bringen wird.

Geschrieben von: Florian Ott
23. July 2009

Resumé: CommunityMirrors auf der webinale09

Vom 25. Bis 27. Mai 2009 fand im Berliner Congress Center am Alexanderplatz die diesjährige webinale, eine der größten Web- und Online-Konferenzen Europas, statt. Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme war der Konferenz u.a. mit einem CommunityMirror vertreten.

logo Die webinale bietet Ihren Besuchern eine Plattform, um Erfahrungen und Neuheiten rund um die zahlreichen Möglichkeiten des Web (2.0) auszutauschen. Die Schwerpunkte der Konferenz lagen in diesem Jahr auf den Themenbereichen E-Business, Design und Developement. Während der 3 Konferenztage konnten die Teilnehmer sich in über 70 jeweils 60-minütigen Tracks über Neuigkeiten und aktuelle Forschungsgebiete informieren. Zeitgleich zur eigentlichen Konferenz lief die “webinale Expo”, innerhalb derer die Forschungsgruppe Kooperationssysteme mit einem eigenen Stand und einer CommunityMirror Installation beteiligt war.

SocialNetworkingMirror auf der Webinale 09

SocialNetworkingMirror auf der Webinale 09

Auf dem interaktiven großen Wandbildschirm wurde den Besuchern das Ergebnis eines im Herbst vergangenen Jahres an der Universität der Bundeswehr München angelaufenen Studienprojekts zum Thema “Ubiquitäre Benutzersschnittstellen für Social Networking Services” vorgestellt, der SocialNetworkingMirror. Als interaktives “Fenster” in Soziale Netwerke visualisiert die Anwendung alle auf der zur Anmeldung für die Konferenz verwendeten mixxt-Plattform (http://webinale.mixxt.de) eingetragenen Profildaten in Form eines intuitiv erlebbaren Netzwerkgraphen auf dem großen Touchscreen. Die Social Networking Plattform der Firma mixxt erlaubt es Nutzern mit einfachen Mitteln themenbezogene Soziale Netzwerke einzurichten und an die jeweiligen individuellen Bedürfnisse anzupassen. Die Auswahl der Funktionen reicht von einfachen Blogs über Terminplaner bis hin zu einem integrierten Wiki.

Exemplarische Ansicht der SocialNetworkingMirror Anwendung auf der webinale 09

Exemplarische Ansicht der SocialNetworkingMirror Anwendung auf der webinale 09

Während des Studienprojekts wurde die mixxt Plattform über eine Webservice-Schnittstelle an das CommunityMirror Framework angebunden und auf der webinale zum ersten Mal vorgestellt. Daneben konnten die Besucher Informationen der anstehenden Tracks in Form eines Ablaufplanes einsehen und wurden live über eine eigens entwickelte Twitterwall über aktuelle Tweets zur Webinale auf dem Laufenden gehalten.

Hier einige weitere Impressionen mit freundlicher Genehmigung von createordie:

Den Besuchern der webinale wurde so die Möglichkeit geboten, sich über andere Konferenzteilnehmer zu informieren und eventuell neue Kontakte zu knüpfen. Mit Beginn der Expo am zweiten Konferenztag wurde der CommunityMirror eingesetzt und ermöglichte durch seine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche einer Vielzahl von Besuchern den “sozialen Zugang” zur Community der webinale. Aus der Masse des für die Weiterentwicklung der CommunitryMirrors generierten Feedbacks, hier abschließend eine kurze Auswahl wichtiger Erkenntnisse:

  • Das System lebt von einer dynamischen Webanbindung, d.h. Benutzer wollen sich im Verlauf der Konferenz ggf. zusätzlich auf der Plattform anmelden, um ebenfalls am Screen präsent zu sein oder zumindest ihre Profilbilder ergänzen können.
  • Im Sinne der Awareness wäre die optisch differenzierte Darstellung, welche Personen auch tatsächlich (gerade!) auf der Webinale anwesend sind, wünschenswert.
  • Neben der mixxt Plattform sollten die SNS-Daten ggf. durch weitere im Web verfügbare Informationen, z.B. aus XING oder Facebook, ergänzt werden.

Zusammenfassend lässt sich der Einsatz CommunityMirrors auf der webinale als großer Erfolg bezeichnen. Die Anwendung ist überwiegend gut angekommen und mehrere Besucher haben Interesse gezeigt, derartige Lösungen auch für andere Bereiche bzw. für ihren Unternehmenskontext einsetzen zu wollen.

An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an die Studenten Marc Böttner und Tobias Brohl für ihren Einsatz während des Studienprojekts und nicht zuletzt ihre tatkräftige Unterstützung beim Transport des Screens.