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Universität der Bundeswehr München
Geschrieben von: Alexander Richter
1. March 2014

Barrieren der Erfolgsmessung von Enterprise Social Software (CSCM @ MKWI 2014)

In der vergangenen Woche fanden sich rund 600 deutsch-sprachige Wirtschaftsinformatiker in Paderborn zur Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) 2014 ein, die im jährlichen Wechsel mit der Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI) stattfindet (vgl. den Bericht zur WI 2013).
Wie auch in den letzten Jahren war auch unsere Forschungsgruppe auf der MKWI präsent. Die von uns geleitete Teilkonferenz Teilkonferenz war mit 31 eingereichten und 13 akzeptierten (ca. 42% Annahmequote) Beiträgen die größte von über 30 Teilkonferenzen und wir freuen uns, dass unsere vier Sessions in Paderborn auch sehr gut besucht waren. An einem der Beiträge zu den “Barrieren der Erfolgsmessung von Enterprise Social Software” war auch unsere Gruppe beteiligt. Der Beitrag ist Teil eines Forschungsprojektes, dessen Ergebnisse wir auch auf der ECIS 2013 vorgestellt hatten. Er ist unten verlinkt.
Daneben veranstaltete die Fachgruppe CSCW ein Nachwuchstreffen, an dem Forscher aus 12 Universitäten teilnahmen. Ergebnis des Treffens war u.a. ein Fahrplan um ein DFG-Nachwuchsnetzwerk zum Thema “Methoden zur Analyse von Kollaborationsplattformen” zu gründen.
Wir gratulieren den Veranstaltern zur gelungenen Konferenz und freuen uns auf die WI 2015 in Osnabrück.

Christian Herzog, Alexander Richter, Melanie Steinhüser, Uwe Hoppe, Michael Koch: Barrieren der Erfolgsmessung von Enterprise Social Software
Während Enterprise Social Software (ESS) zunehmend zum Einsatz kommt, stellt die Evaluierung ihres Nutzens immer noch eine Herausforderung für die meisten Unternehmen dar. Um ein besseres Verständnis für existierende Probleme zu entwickeln und Lösungsansätze zu finden, werden im vorliegenden Beitrag Barrieren der ESS-Erfolgsmessung auf Basis von 26 Experten-Interviews untersucht. Es werden 16 Barrieren identifiziert und in die Kategorien (1) Ressourcen und Verantwortlichkeit, (2) Ziele und Zieldefinition sowie (3) Vorgehen und Datenmaterial eingeordnet. Dabei zeigt sich, dass im Kontext von ESS insbesondere fehlende oder ungenaue Ziele die Erfolgsmessung erschweren und, dass der Erhebung von Nutzungsdaten eine höhere Bedeutung zukommt. Die anschließende Einordnung der Barrieren in Phasen des Lebenszyklus einer ESS soll helfen, die Erfolgsmessung besser planen zu können.

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