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Universität der Bundeswehr München
Geschrieben von: Florian Ott
23. July 2009

Resumé: CommunityMirrors auf der webinale09

Vom 25. Bis 27. Mai 2009 fand im Berliner Congress Center am Alexanderplatz die diesjährige webinale, eine der größten Web- und Online-Konferenzen Europas, statt. Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme war der Konferenz u.a. mit einem CommunityMirror vertreten.

logo Die webinale bietet Ihren Besuchern eine Plattform, um Erfahrungen und Neuheiten rund um die zahlreichen Möglichkeiten des Web (2.0) auszutauschen. Die Schwerpunkte der Konferenz lagen in diesem Jahr auf den Themenbereichen E-Business, Design und Developement. Während der 3 Konferenztage konnten die Teilnehmer sich in über 70 jeweils 60-minütigen Tracks über Neuigkeiten und aktuelle Forschungsgebiete informieren. Zeitgleich zur eigentlichen Konferenz lief die “webinale Expo”, innerhalb derer die Forschungsgruppe Kooperationssysteme mit einem eigenen Stand und einer CommunityMirror Installation beteiligt war.

SocialNetworkingMirror auf der Webinale 09

SocialNetworkingMirror auf der Webinale 09

Auf dem interaktiven großen Wandbildschirm wurde den Besuchern das Ergebnis eines im Herbst vergangenen Jahres an der Universität der Bundeswehr München angelaufenen Studienprojekts zum Thema “Ubiquitäre Benutzersschnittstellen für Social Networking Services” vorgestellt, der SocialNetworkingMirror. Als interaktives “Fenster” in Soziale Netwerke visualisiert die Anwendung alle auf der zur Anmeldung für die Konferenz verwendeten mixxt-Plattform (http://webinale.mixxt.de) eingetragenen Profildaten in Form eines intuitiv erlebbaren Netzwerkgraphen auf dem großen Touchscreen. Die Social Networking Plattform der Firma mixxt erlaubt es Nutzern mit einfachen Mitteln themenbezogene Soziale Netzwerke einzurichten und an die jeweiligen individuellen Bedürfnisse anzupassen. Die Auswahl der Funktionen reicht von einfachen Blogs über Terminplaner bis hin zu einem integrierten Wiki.

Exemplarische Ansicht der SocialNetworkingMirror Anwendung auf der webinale 09

Exemplarische Ansicht der SocialNetworkingMirror Anwendung auf der webinale 09

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Während des Studienprojekts wurde die mixxt Plattform über eine Webservice-Schnittstelle an das CommunityMirror Framework angebunden und auf der webinale zum ersten Mal vorgestellt. Daneben konnten die Besucher Informationen der anstehenden Tracks in Form eines Ablaufplanes einsehen und wurden live über eine eigens entwickelte Twitterwall über aktuelle Tweets zur Webinale auf dem Laufenden gehalten.

Hier einige weitere Impressionen mit freundlicher Genehmigung von createordie:

Den Besuchern der webinale wurde so die Möglichkeit geboten, sich über andere Konferenzteilnehmer zu informieren und eventuell neue Kontakte zu knüpfen. Mit Beginn der Expo am zweiten Konferenztag wurde der CommunityMirror eingesetzt und ermöglichte durch seine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche einer Vielzahl von Besuchern den “sozialen Zugang” zur Community der webinale. Aus der Masse des für die Weiterentwicklung der CommunitryMirrors generierten Feedbacks, hier abschließend eine kurze Auswahl wichtiger Erkenntnisse:

  • Das System lebt von einer dynamischen Webanbindung, d.h. Benutzer wollen sich im Verlauf der Konferenz ggf. zusätzlich auf der Plattform anmelden, um ebenfalls am Screen präsent zu sein oder zumindest ihre Profilbilder ergänzen können.
  • Im Sinne der Awareness wäre die optisch differenzierte Darstellung, welche Personen auch tatsächlich (gerade!) auf der Webinale anwesend sind, wünschenswert.
  • Neben der mixxt Plattform sollten die SNS-Daten ggf. durch weitere im Web verfügbare Informationen, z.B. aus XING oder Facebook, ergänzt werden.

Zusammenfassend lässt sich der Einsatz CommunityMirrors auf der webinale als großer Erfolg bezeichnen. Die Anwendung ist überwiegend gut angekommen und mehrere Besucher haben Interesse gezeigt, derartige Lösungen auch für andere Bereiche bzw. für ihren Unternehmenskontext einsetzen zu wollen.

An dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an die Studenten Marc Böttner und Tobias Brohl für ihren Einsatz während des Studienprojekts und nicht zuletzt ihre tatkräftige Unterstützung beim Transport des Screens.

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