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Universität der Bundeswehr München
Geschrieben von: Alexander Richter
18. Juli 2008

Artikel in der Zeitschrift Wissensmanagement erschienen

Die Anfang des Monats erscheinen Ausgabe der Zeitschrift „Wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“ hat das Titelthema „Wissen vermehren: Austausch in Communities, Netzwerken und Foren“. Im Heft enthalten ist auch ein Artikel unserer Forschungsgruppe zum Thema Social Networking Services. Anbei der Abstract des Artikels mit dem Titel:“Wissenssuche: Wo sind die Experten?

Neben den bekannten, millionenfach genutzten Plattformen wie XING oder facebook, die im World Wide Web überwiegend dem organisationsunabhängigen und -übergreifenden Wissensaustausch dienen, entdecken vor allem mittlere und große Unternehmen die Vorteile der so genannten Social Networking Services (SNS) auch zunehmend für ihren internen Gebrauch. Eingebettet in das firmenweite Intranet behalten diese Anwendungen die Vorteile von webbasierten Plattformen bei und lassen sich gleichzeitig auf die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. IBM, accenture und SAP machen es vor: Sie treiben die abteilungs- bzw. standortübergreifende Wissensarbeit, die zielgerichtete Expertensuche und die barrierefreie Kommunikation zwischen den Mitarbeitern mit innovativen Networking-Tools voran.

Hinweisen möchten wir auch auf einen ebenso in der Titelrubrik enthaltenen Artikel von Alexander Warta mit dem Titel „Unternehmensübergreifende Wiki-Analyse“.

Wikis sind im Unternehmen angekommen. Der Ausgangspunkt war häufig die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Sie schien für viele Herausforderungen, mit denen sich wissensintensive und global operierende Unternehmen konfrontiert sehen, prototypisch die passende Lösung bereitzustellen: eine Erfolgsgeschichte für verteilten, asynchronen, dynamischen und kollaborativen Wissensaustausch. Doch die Stärken und Schwächen der Wikipedia sind nicht zwangsläufig identisch mit denen von Unternehmenswikis. Unterschiede liegen z.B. in der Motivation der Benutzer, der Führung der Community und in der im Unternehmen meist fehlenden Anonymität der Autoren. Zudem gibt es häufig noch keine Instrumente, die den Wiki-Einsatz im Unternehmen bewerten. Die Entwicklung solcher Werkzeuge – mit Hilfe einer vergleichenden Analyse mehrerer Unternehmenswikis – ist Gegenstand eines Projekts in der Robert Bosch GmbH in Zusammenarbeit mit Partnern in der Industrie und einem Dienstleister.

Eine Antwort to “Artikel in der Zeitschrift Wissensmanagement erschienen”

  1. 1
    Lars schreibt:

    Wissensmanagement ist ein spannendes Thema, besonders Spannend finde ich die drzeitige Entwicklung der deutschsprachigen Wikipedia rund um Relevanzkriterien und Gültigkeit sowie die Veränderungen in der Mitgliederdemographie.

Antwort/Kommentar